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Die Schilddrüsenunterfunktion |
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Ach der arme alte
Hund, mit traurigem Blick
schlappt er kraftlos neben seinem Führer her. Sein steifer Gang, die
lustlos herabhängende Rute, die ergraute Schnauze, das schüttere stumpfe
Haarkleid, die augenfällig überzähligen Pfunde, die sicher nicht ganz
unschuldig an dieser trostlosen Gestalt sind,…. Ein mitleid erregender
Anblick. |
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| Vielleicht kommt man mit dem Hundeführer ins Gespräch und erfährt, dass
sein Hund, mit gerade einmal 4 Jahren gar nicht alt ist. Vielleicht wurden
bereits Untersuchungen durchgeführt, um die Symptome zuordnen zu können?
Vielleicht wird aber auch dem „Zustand“ des Hundes keine Bedeutung
beigemessen. Es ist wie es ist. Und das hat fatale Folgen, weil sich sehr
häufig, eine Schilddrüsenunter-funktion (Hypothyreose) hinter solch einem
auffälligen Erscheinungsbild befindet, die dringend eine lebenslange
medikamentöse Behandlung erforderlich macht. |
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Die Schilddrüse |
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des Hundes
ähnelt (wie die verschiedener Säugetiere) einem Hufeisen, das aus 2
miteinander verbundenen Seitenlappen besteht. Diese sind seitlich und
etwas oberhalb der Luftröhre gelagert. Die Schilddrüse wird durch mehrere
bindegewebsähnliche Streifen in sehr feine Läppchen unterteilt. Diese
Läppchen setzen sich aus vielen kleinen Bläschen zusammen, sogenannte
Follikel, in deren Zellen die beiden Schilddrüsenhormone Thyroxin (Tetrajodthyronin
T4) und Trijodthyronin (T3) produziert werden. |
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Diese (lebens)wichtige
Hormondrüse ist sehr störanfällig gegenüber verschiedensten Einflüsse von
außen, z.B. durch Infektionen, Medikamente, Lebensumstände wie Stress,
etc.. Sie zählt zu den zentralen Steuerkreisen des gesamten Stoffwechsels,
ohne den kein Organismus funktionieren kann. In Zusammenarbeit mit der
Hypophyse hält sie einen Regelkreis aufrecht, der die bedarfsgerechte
Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen zuverlässig regelt. Bedarfsgerecht
insofern, dass die für die Leistung des gesamten Organismus jeweils
erforderliche Menge von Hormonen, u.a. abhängig von verschiedenen
Einflüssen, zur Verfügung gestellt wird. Wobei der Bedarf von Mensch zu
Mensch, von Hund zu Hund, sehr unterschiedlich ausfällt. Wird der
jeweilige Bedarf nicht ausreichend abgedeckt, laufen entsprechend alle
Verbrennungsprozesse des Körpers auf Sparflamme. Der Einsatz von
Schilddrüsenhormonen scheint zwingend erforderlich. Andererseits kann
unter „unberechtigter“ oder „unkontrollierter“ Behandlung mit
Schilddrüsenhormonen negative Folgen auftreten. |
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Der gesunde
Funktionskreis der Schilddrüse ist |
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·
in erster Linie auf das
Spurenelement Jod angewiesen |
| Die
Schilddrüse ist ohne Jod, das der
Körper nicht selbst herstellen kann, nicht in der Lage die |
| Hormone T4 (Thyroxin) und T3 (Trijodthyronin) ausreichend zu bilden
(chemisch gesehen ist |
| Thyroxin eine Jod-Eiweißverbindung). Für die Versorgung mit diesem
Spurenelement, das von der |
| Schilddrüse aus dem Blut „abgefangen“ wird, ist somit die Ernährung eine
zu beachtende Grundlage. |
| (Überschüssiges Jod wird normalerweise, durch Abbau der Hormone, über den
Darm und die Nieren |
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vom Körper ausgeschieden und muss stetig
dem Körper neu zugeführt werden.) |
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·
und nur in einem
lückenlosen regelrechten „Arbeitskreis“ zwischen |
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Schilddrüse
(Bildung der Hormone T4 und T3) |
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Hypothalamus
(verantwortlich für die Ausschüttung des TRH=Thyreoliberin)
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Hypophyse
(die mithilfe des TRH zur Ausschüttung von TSH =Thyreotropin
aufgefordert wird,) das wiederum die |
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Schilddrüse
auffordert, ihre Hormone über
die Blutbahn an ihre Bestimmungsorte zu verschicken, |
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hier auch an Hypothalamus und Hypophyse,
die hier wiederum den Gehalt von T4 und T3 im Blut |
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kontrollieren und bei Bedarf ihrerseits
tätig werden. Mit dem
Anstieg des Thyroxinspiegel, wird in |
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sinnvoller Weise die Bildung von TRH und TSH gehemmt |
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Ernährung
(Aufnahme des Spurenelement Jod) |
| möglich. |
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| Fällt ein, nennen wir es
„Mitarbeiter“ aus, ist dieser Kreis unterbrochen, sämtliche weiteren
Funktionen des Kreises werden somit nicht mehr kontrollierbar
durchgeführt, da seine „Arbeit“ nicht übernommen werden kann. |
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Die Aufgabe der
Schilddrüsenhormone (T4 und T3) |
| Diese von der Schilddrüse
gebildeten Hormone stimulieren den gesamten Stoffwechsel, halten ihn und
die Funktionstüchtigkeit sämtlicher Organe aufrecht. |
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Sie |
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·
steigern den
gesamten Energieumsatz und die Wärmeproduktion des Körpers und erhöhen den
Sauerstoffbedarf.
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·
stimulieren
den Abbau von Fetten und Glykogen.
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·
wirken
eiweißaufbauend
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·
fördern das
Wachstum und die Reifung des Zentralnervensystems |
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·
bewirken
eine Aktivitätszunahme des Nervensystems |
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·
kontrollieren und leiten die Arbeit des Herzens |
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·
steigern die
notwendige Erregungsbildung und Erregungsleitungsgeschwindigkeit
|
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·
sind in der
Wachstumsphase enorm wichtig für das gesamte normale Körperwachstum, sowie
für die physiologische Gehirnentwicklung |
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·
dürfen in
der embryonalen Entwicklung nicht fehlen. |
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Erkrankungen
der Schilddrüse |
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kommen, wie wir aus
der Humanmedizin wissen, gar nicht so selten vor. Hier soll nun mehr nur
auf die beim Hund bekannten und mehrfach vorkommenden Formen eingegangen
werden. So kann, in diesem Zusammenhang, die Schilddrüsenüberfunktion
vernachlässigt werden, die beim Menschen vordergründig diagnostiziert
wird. Sie ist bei Hunden nicht bekannt, bzw. wird nicht dokumentiert.
Verschiedene Erkrankungen können Schilddrüsengewebe schädigen und
zerstören, bzw. die Hormonproduktion behindern und somit eine Behandlung
erforderlich machen. Ein besonderes Augenmerk gilt jedoch den
Erkrankungen, die einen genetischen Hintergrund bergen. |
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Erworbene
Erkrankungen (etwa 10 %) bedingt
durch u.a. verschiedenste Umweltfaktoren, wie: |
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·
die Thyreoiditis -
Eine Entzündung der Schilddrüse, durch die funktionstüchtiges
Schilddrüsengewebe vernichtet wird. Derartige Schilddrüsenentzündungen
werden nicht immer bemerkt. Ihr Verlauf ist akut, subakut oder chronisch.
Unbehandelt können sie, wenn auch eher selten, verantwortlich für eine
Schilddrüsenunterfunktion gemacht werden, da durch Entzündungen
zerstörtes Schilddrüsengewebe endgültig verloren ist. Da diese Form der
Entzündung gelegentlich unerkannt bleibt, und ohne Behandlung ausheilen
kann, fehlt diesbezüglich meist ein Nachweis. |
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·
Stress |
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·
jodarme
Ernährung, somit ungenügende Hormonbildung in folge von
Jodmangel |
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·
insbesondere Medikamente |
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·
Verdrängung durch
Neoplasmen |
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·
durch Störungen im
Nieren- oder Darmbereich |
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Es können also einige
Erkrankungen, wie z.B. auch diverse Hauterkrankungen, die verschiedensten
Medikamente, Nieren- oder Lebererkrankungen, etc. mit verantwortlich sein
für falsche/ erniedrigte T3 und T4-Werte im Blut, sofern sie sich hemmend
auf die Leistung der Schilddrüse auswirken. Es zeigen sich gar nicht
selten, insbesondere nach einer medikamentösen Behandlung (u.a. Cortison,
Antibiotika, etc.) verschobene Blutwerte. |
| Am Rande sei zu bemerken,
dass generell Befunde durch labordiagnostische Maßnahmen, die kurzzeitig
nach einer medikamentösen Therapie durchgeführt werden, mit Vorsicht zu
genießen sind. |
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Die primäre
Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) |
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wird durch einen
Mangel an T4 und T3 verursacht. Die Schilddrüse ist nicht in der Lage,
selbst genügend Hormone zu produzieren. Diese Form der Unterfunktion gilt
als eine der am häufigsten festgestellten endokrinen Störung bei Hunden.
Während sie sich bei größeren Hunden/ Rassen, mit ihren mehr oder weniger
ausgeprägten, dennoch aber „typischen“ Auffälligkeiten, relativ früh
zeigt, in der Regel im Alter von etwa 2-4 Jahren (gelegentlich, in eher
seltenen Fällen, bereits im 1. Lebensjahr, dazu später mehr), bestätigt
sich oft, dass kleine Hunde/ Rassen, meist erst in der 2. Lebenshälfte
auffällige Krankheitssymptome zeigen. Allerdings können nachweislich Hunde
jeden Alters betroffen sein. |
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Die sekundäre
Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) |
| wird ursächlich durch eine Störung, meist tumoröser Natur, im Bereich von
Hypophyse oder Hypothalamus und einem dadurch bedingten TSH-Mangel
verursacht. |
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Die
Autoimmun-Thyreoiditis |
| findet ihren Auslöser darin, dass die Abwehrmechanismen (Antikörper) eines
Körpers das eigene Schilddrüsengewebe angreifen und vernichten.
Infolgedessen schrumpft oder vergrößert sich deren Gewebe, ist nicht
ausreichend funktionsfähig. Der Hormonhaushalt wird zunehmend stark
beeinflusst, kann schließlich nicht mehr aufrecht erhalten werden. Jedoch
kann die Hormonproduktion erst einmal völlig normal, gesteigert, aber auch
stark eingeschränkt verlaufen. Als Folge dieses Ungleichgewichtes führen
chronische Entzündungen (Thyreoiditis) zur nicht behandelbaren
Gewebezerstörung. |
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| Eine Hypothyreose beginnt bei bereits ausgewachsenen Hunden schleichend und wird mitunter
nicht oder nur zufällig erkannt |
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·
eher dem Alter oder |
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·
einer anderen organischen
Störung zugeordnet. |
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Es werden, (meist) aus
Unwissenheit nicht immer rechtzeitig, bestehende Untersuchungs- oder
Diagnosemöglichkeiten angewandt, so dass in einigen Fällen erkrankte Tiere
bereits, vor Diagnose-stellung zum Zuchteinsatz kommen und so diesen
Defekt, der nachweislich, in der Regel zu 90 %, genetisch bedingt/
angeboren ist und somit weiter vererbt werden kann. Wenn dieses Problem
auch oft genug als „unproblematisch“ bewertet wird, züchterische
Maßnahmen sind zwingend. |
| Sicher sind auch in der
Hundezucht einige Beispiele bekannt (10%), die einen genetischen
Hintergrund unwahrscheinlich erscheinen lassen. Hier sei gerade
heutzutage, eine der Hauptursachen, nämlich „Stress“, wie ihn viele Hunde
zu verarbeiten haben, erwähnt. |
| Da jedoch für jede
Hundezucht die genetisch begründete Hypothyreose von großer Bedeutung ist,
verlangt jede auffällige Erkrankung mit einem möglichen hormonellen
Hintergrund eine sorgfältige Beobachtung und den Verzicht auf einen
möglichen Zuchteinsatz. Dies so lange bis ein genetischer Defekt
ausgeschlossen werden kann, um einem möglichen züchterischen Problem zu
entgehen. |
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Eine
geschlechtsgebundene Beziehung konnte bisher nicht nachgewiesen werden.
Hündinnen und Rüden sind also gleichermaßen betroffen. Ob Rasse- oder
Mehrrassenhunde, die Hypothyreose ist in allen Zuchten, in ihrem Ausmaß
jedoch auch in Rasseabhängigkeit, verschieden stark verbreitet. |
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Die Symptome |
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einer Hypothyreose
können, wie bereits geschildert sehr spät auftreten und/ oder sehr
unterschiedlich ausgeprägt sein. Oftmals tappen selbst Tierärzte im
Dunkeln und werden erst tätig, wenn sich ein Hund in einem äußerst
jammervollen Zustand befindet. |
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Die hier aufgeführten
Veränderungen (Symptome) können |
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·
im Junghundealter wie auch
erst bei einem Althund |
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·
in ausgeprägter oder milder
Form |
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·
gemeinsam oder einzeln |
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·
mit oder ohne veränderte
Wesenszüge |
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auftreten. Dennoch
bieten sie, bei aufmerksamer Beobachtung, Anhaltspunkte denen ein
fürsorglicher Besitzer, ebenso der verantwortungsbewusste Züchter,
nachgehen wird. |
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Auffällige
Veränderungen wie insbesondere: |
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·
ein gestörtes Haarwachstum
mit ~ |
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~trockenem
struppigem Haar |
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~besonders
auffälliger „zerfressener“ Rute = Afghanenrute |
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~meist über dem Nasenrücken beginnendem
Haarausfall (lederartige kahle Haut) |
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~besonders
starker Ausprägung im Bereich der Kruppe/ bzw. Lendenwirbelsäule und dort |
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~starker
Schuppenbildung (grob/ braun/ schmierig) |
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~bilateral
symmetrische Alopezie |
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~Hyperpigmentation
der Haut, bei warzenartigem Aussehen |
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~Hautverdickung
mit und ohne Schuppenbildung |
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~sekundärer
Pyodermie |
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~lichtem
Haarkleid, das in der Regel zuerst im LWS-Bereich und ganz besonders im
Bereich der Rute auffällig ist, sich später in folge über den Rücken
weiter ausbreitet. |
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·
Steife langsame Bewegungen
und Störungen der Gleichgewichtsorgane |
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·
Gesichtslähmungen |
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·
Kehlkopfstörungen mit
Atemnot, Rasseln der Stimme |
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·
Durchblutungsstörungen mit
niedriger Körpertemperatur (kälteempfindlich) |
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·
verringerte Herzfrequenz |
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·
Wassereinlagerungen, dadurch
erhebliche Gewichtszunahme |
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·
In seltenen Fällen ist bei
Hunden der Kropf vorzufinden |
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·
Verstopfung |
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·
Psychisch ~ |
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~
Interesselosigkeit |
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~Trägheit
und Antriebslosigkeit = abgestumpft = wirken traurig - alt |
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~vermehrtes Schlafbedürfnis |
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~verminderte Ausdauer |
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·
Fortpflanzung |
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hier zeigt sich das Ausmaß einer
bestehenden nicht behandelten (primären oder sekundären)
Schilddrüsenunterfunktion besonders gravierend. |
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Rüden |
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~mangelnder/verminderter
Geschlechtstrieb |
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~Sterilität |
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~in der Regel verkleinerte Hoden |
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~die Fertiliät der Samen ist
herabgesetzt |
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Hündin |
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~Sterilität |
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~unregelmäßige Läufigkeit, |
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~mangelnder/verminderter
Geschlechtstrieb |
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~vermehrt Totgeburten oder
geringe Wurfstärke |
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~Resorption der Foeten (je
nachdem inwieweit Hormone vorhanden sind/ fehlen) |
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~Missbildungen der Welpen |
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In diesem Zusammenhang
ist die „angeborene Schilddrüsenunterfunktion“ zu erwähnen =
Kretinismus ist eine Entwicklungsstörung des kindlichen Organismus,
verursacht durch einen Mangel an Schilddrüsenhormonen. |
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Die typischsten
Symptome zeigen sich in: |
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·
Schädigungen des zentralen
Nervensystems |
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·
Störungen in der
Skelettentwicklung |
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·
verspätete Geschlechtsreife |
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·
Organfehlentwicklung |
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Die Ausprägung der
vorgeburtlichen Entwicklungsstörungen, ist von den evtl. noch zur
Verfügung stehenden Hormonen abhängig. |
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Schilddrüsenunterfunktion und Zucht |
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Auch wenn nicht jede
Schilddrüsenunterfunktion einen genetischen Hintergrund hat, so bleibt,
solange nicht tatsächlich die Ursache gefunden ist, die Verantwortung
eines jeden Züchters, jeden Zuchtvereines, jedes Deckrüdenbesitzers, ja
eines jeden Hundebesitzers, mit dazu beizutragen, dass ein möglicher
genetischer Defekt der Schilddrüse erkannt und, im Interesse einer
gesunden Hundezucht, durch Kontrolle eingegrenzt wird. |
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Es ist auch heute
immer noch die Regel, dass tote, missgebildete, lebensunfähige Welpen,
meistens aus Unwissenheit, aber auch aus Desinteresse, ohne Abklärung
beseitigt werden. Auch hier sollte die Verantwortung zum Tragen kommen. |
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5jähriger Rüde |
3jähriger
Rüde |
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Typisch für ein, noch im Anfangsstadium stehendes,
hormonelles Ungleichgewicht: Das Haarkleid (insbesondere das Deckhaar)
zeigt sich, jedoch nur bis zum Rutenansatz, noch üppig. Jedoch
weist die übrige Rutenbehaarung, ausgehend von der Rutenspitze, deutlich
ein gestörtes Fellwachstum auf. |
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Wie bereits
geschildert, ist es (auch für den Fachmann) nicht leicht, erste Anzeichen
einer Schild-drüsenunterfunktion immer richtig zu deuten. Die Vielzahl an
Auffälligkeiten, das sehr unterschiedliche Zusammentreffen einzelner oder
auch mehrerer Symptome in unterschiedlichsten Variationen, läßt in manchen
Fällen nur Vermutungen zu. So können Fell-Hautprobleme für sich alleine
einen Hinweis geben, aber auch das vorgenannte auffällige Verhalten. Bei
recht frühem Zuchteinsatz (z.B. mit 2 Jahren) fehlen bei einer genetisch
bedingten Hypothyreose recht häufig noch erste Anzeichen. |
| In
der Regel zeigen große Hunde, wie der Hovawart, mit etwa 2 Jahren
„einschleichend“ ein hormonelles Defizit. Auffällig sind meist vorrangig
das gestörte Fellwachstum mit „Afghanenrute“, struppigem Haar und
schmierigen braunen Schuppen (anfänglich im Bereich der Kruppe),
Wassereinlagerungen und Trägheit, die die Aufmerksamkeit des Besitzers
erfordern, um weitere Folgeschäden (s.o.) zu verhindern. |
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So, wie die erwähnten
Symptome, vereinzelt auftretend, nicht immer für eine Hypothyreose
sprechen, so finden sich auch Auffälligkeiten, die man noch vor einigen
Jahren für völlig untypisch ansah: |
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Gerade bei jüngeren
Hunden zeigen sich eher gegenteilige Verhaltensauffälligkeiten. Sie
sind hektisch, schnell überreizt, besonders unter Stress nicht führbar.
Diese Hunde scheinen nicht in der Lage zu sein, mit eigentlich normalen
Situationen umzugehen. Sie reagieren in alltäglichen Begebenheiten, auf
Grund der Stressanfälligkeit (bedingt durch die fehlenden Hormone), zu
Reizbarkeit und Aggressionsverhalten (Übersprungverhalten). |
| Oftmals wird dieses Verhalten irrtümlich, weil als „arbeitsfreudig“ oder
„unausgelastet“ angesehen, negativ beeinflusst, in dem diesen Hunden ein
„Mehr“ angeboten wird. Infolge dessen wird genau das Gegenteil von dem
erreicht, das bezweckt wird. Ein Irrtum - ein Teufelskreis! |
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Das Schilddrüsenprofil des Hundes |
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läßt sich durch
unterschiedliche Laboruntersuchungen ermitteln. Bei einer primären
Schilddrüsenunterfunktion zeigen sich die Werte T3 und T4 erniedrigt.
Der TSH-Spiegel hingegen ist erhöht, da der Körper bemüht ist, durch
„Gegenregulierung“ die Schilddrüse zur Produktion ihrer Hormone anzuregen. |
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Bei der selteneren,
auch bereits erwähnten, sekundären Form der Hypothyreose ist
hingegen der TSH-Spiegel erniedrigt. |
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Verschiedene
Untersuchungsmethoden |
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stehen der
Diagnosestellung zur Auswahl. Die meist durchgeführte, normalerweise auch
zuverlässige Laboruntersuchung des Blutserum ist die Bestimmung von: |
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·
T4 - Gesamtthyroxin, Norm 1.0
- 4.7 mikrogr./dl |
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·
TSH - Thyreotropin, Norm < 0.5 ng/ml |
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·
Freies Thyroxin, Norm 0,6 - 3,7 ng/dl |
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Befinden sich die
Werte nicht im mittleren Normbereich, sind zur Abklärung speziellere
Untersuchungen sinnvoll. |
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Zur Behandlung der
Schilddrüsenunterfunktion |
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bieten sich für den
Hund verschiedene Präparate aus dem veterinär- und humanmedizinischen
Bereich an (L-Thyroxin, Euthyrox, Forthyron, etc.). In der Regel
(Ausnahmen sind bekannt!) benötigt ein |
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50 KG schwerer Hund 2 x täglich 1.000
Mikrogramm Thyroxin. |
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(Auf Grund einer
schlechteren Resorption und höheren fäkalen Ausscheidung von Thyroxin, ist
der Bedarf bei Hunden wesentlich höher als beim Menschen.) |
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Regelmäßige Einnahmen
sind von großer Wichtigkeit! Ein von Hund zu Hund recht unterschiedlicher
Bedarf von Schilddüsenhormonen, verlangt gelegentliche Kontrollen der
Werte, insbesondere zu Beginn der Behandlung, um sicher gehen zu können,
dass der Hormonhaushalt sein Gleichgewicht findet. Von Fall zu Fall muss
entschieden werden, ob die Einstiegsdosis dem tatsächlichen Tagesbedarf
(gewichtabhängig) entspricht, oder ein Einschleichen sinnvoll ist. Zur
Vermeidung von Herzproblemen ist, besonders bei älteren Hunden, letzteres
sicher ratsam. |
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Zur Beachtung: |
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Niedrige
Schilddrüsenwerte müssen nicht zwingend auf eine vorliegende
Schilddrüsenunterfunktion hinweisen. Daher sollte niemals auf Grund von
geringen Abweichungen (z.B. nach Infektion/ medikamentöser Behandlung,
etc.) eine hormonelle Behandlung eingeleitet werden, ohne zuvor einen
Schilddrüsenbelastungstest (zieht sich über mehrere Stunden hin) zur
Kontrolle durchführen zu lassen. Dieser zeigt sicher an, ob die
Schilddrüse tatsächlich nicht mehr in der Lage ist korrekt zu arbeiten.
Voreilige, prophylaktische Hormonbehandlungen bringen eher Schaden als
dass sie nutzen. Auf Grund der „künstlich“ zugesetzten Hormone erhält der
„Arbeitskreis“, in Zuständigkeit die „Mitarbeiter“ Hypothalamus und
Hypophyse, den Auftrag: „Arbeit einstellen/ reduzieren“. Im Grunde ein
Schutzmechanismus, der dann fälschlicherweise dafür verantwortlich ist,
dass die Schilddrüse ihrerseits „meint“ die Produktion von T3 und T4
einstellen zu können. |
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Prognose |
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Je eher die
Hypothyreose erkannt und behandelt wird, desto schneller „erholt“ sich der
Körper. Sichtliche erste positive Anzeichen finden sich im Verhalten eines
auffälligen Hundes. Er zeigt sich „lebens-freudiger“ und interessierter,
nimmt aktiv am Leben teil. Hingegen benötigen Haut und Haarkleid die
längste Erholungsphase. |
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So erschreckend die
Diagnose „Hypothyreose“ für so manchen Hundebesitzer ist, sie ist,
richtig erkannt und behandelt, für den Hund weder eine gesundheitliche
Belastung, noch mindert sie die Lebenser-wartung. Jedoch verlangt sie eine
lebenslange zuverlässige und korrekte Behandlung mit Schilddrüsen-hormonen. |
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Der Zuchteinsatz |
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Es werden leider, in
allen Populationen, Hunde die an einer Schilddrüsenunterfunktion erkrankt
sind, zur Zucht eingesetzt. Teils, wie bereits erwähnt, geschieht dies
ohne Wissen. Teils jedoch wird, so muss ich immer wieder feststellen,
jeder Hinweis, jeder Gedanke an eine mögliche Entgleisung des
Hormon-haushaltes „weggewischt“, „es kann nicht sein!“ So vergehen manches
Mal viele Monate oder 1-2 Jahre, der Allgemeinzustand des Hundes
verschlechtert sich zusehends, er verliert an Lebensqualität, findet
derweil vielleicht Zuchtverwendung…? |
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Die
Schilddrüsenunterfunktion ist, wie verschiedenen Informationsquellen zu
entnehmen ist, längst zu einem züchterischen Problem geworden. Wer oder
was mag dafür verantwortlich sein? |
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Meine Einstellung |
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Ein erkrankter Hund hat,
trotz aller Behandlungserfolge, nichts in der Zucht zu suchen. |
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Für Nachkommen eines
nachweislich erkrankten Hundes ist erst dann ein Zuchteinsatz möglich,
wenn die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen/ Untersuchungen dies erlauben. |
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Eine Verpaarung möglicher
Anlageträger untereinander findet keine Zustimmung. |
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Ein Wunsch für
die weitere Zuchtplanung: |
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Es wäre wünschenswert,
dass jeder der Zucht zur Verfügung stehende Hund, völlig unabhängig
von Verdachtsmomenten und Auffälligkeiten, oder einem genetisch bekannten
Hintergrund, selbstverständlich und ohne weitere Aufforderung,
einer Schilddrüsenkontrolle (s.o.) unterzogen wird.
Copyright Inge Krümmel |
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Verein für Hovawart-Hunde |